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Kreuz - Rad - Löwe. Rheinland-Pfalz. Ein Land und seine Geschichte
Statistisches Landesamt Herausgeber des Bandes »Historische Statistik«

(82 / 16.05.2012) »Wie kommen Kreuz, Rad und Löwe in das Landeswappen von Rheinland-Pfalz? Was hat unsere Landesgeschichte mit derjenigen Hessens, Bayerns, Preußens und Oldenburgs zu tun? Antworten auf diese und viele andere Fragen zur Landesgeschichte bietet die erste umfassende Gesamtdarstellung der Geschichte von Rheinland-Pfalz und seiner Vorgängerterritorien«, so Landtagspräsident Joachim Mertes. 40 Wissenschaftler haben es unternommen, mit »Kreuz - Rad - Löwe. Rheinland-Pfalz. Ein Land und seine Geschichte« in drei Bänden den wechselvollen Weg unseres Landes von der Urzeit bis in die Gegenwart nachzuzeichnen

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Landwirtschaft

Kalter Februar verursachte hohe Schäden an Winterweizen und -gerste
Deutliche Anbauverschiebungen auf dem Ackerland

(81 / 15.05.2012) Der sehr kalte Februar hat der Winteraussaat in Rheinland-Pfalz stark zugesetzt. Mit dem Vegetationsbeginn im März zeigten insbesondere mit Winterweizen und Wintergerste bestellte Flächen deutliche Schäden aufgrund der starken Fröste im Februar, wie das Statistische Landesamt jetzt mitteilte. Durch das Fehlen der dämmenden Schneedecke kam es hierbei zu einem extremen Durchfrieren der oberen Bodenschicht (Kahlfrost) und infolgedessen zu einer massiven Beeinträchtigung der Winteraussaat. Auf fast jeder Fünften im Herbst mit Winterweizen (18 Prozent) und Wintergerste (19 Prozent) bestellten Fläche waren die Schäden so groß, dass ein Umbruch der Fläche erfolgte. Beim Winterraps, der normalerweise frostempfindlicher als Winterweizen ist, wurden nur gut 4 Prozent der Flächen umgebrochen. Viele der nicht umgebrochenen Flächen weisen ebenfalls Schäden auf, die zu Mindererträgen führen werden. Regional sind besonders die Höhengebiete betroffen, da hier die Temperaturen tiefer lagen als in den Anbaugebieten entlang des Rheins.

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Industrie

Auftragseingänge der Industrie im März merklich gesunken
Inlandsnachfrage gab deutlich nach

(80 / 14.05.2012) Die rheinland-pfälzische Industrie erhielt im März 2012 weniger Aufträge als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat Februar nahmen die Bestellungen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems zu. Die vorläufigen Werte der Auftragseingänge wurden bereits in der Schnellmeldung (PM 075/12) veröffentlicht. In dieser Pressemitteilung werden die Auftragseingänge in den wichtigsten rheinland-pfälzischen Branchen umfassend dargestellt.

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Landwirtschaft

Fleischerzeugung stieg im Jahr 2011 um 4,6 Prozent
Deutlich mehr Schweine geschlachtet

(79 / 10.05.2012) Rund 132.600 Tonnen Fleisch wurden im Jahr 2011 in Rheinland-Pfalz bei gewerblichen und privaten Schlachtungen erzeugt. Gegenüber dem Vorjahr stellte das nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems eine Zunahme von 4,6 Prozent dar. Der größte Teil der Fleischerzeugung, rund 79 Prozent, entfiel auf Schweinefleisch. Die produzierte Menge stieg gegenüber 2010 um 6,7 Prozent auf 104.300 Tonnen. Der Rindfleischanteil lag mit 27.600 Tonnen bei rund 21 Prozent. Hierbei handelte es sich überwiegend um Kuh- (12.800 Tonnen) und Bullenfleisch (10.000 Tonnen). Die Erzeugung von Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch ist mit 0,5 Prozent (694 Tonnen) nur von nachrangiger Bedeutung.

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Bevölkerung und Gebiet

Zuwanderung nach Rheinland-Pfalz stieg im Jahr 2011 um 9 Prozent
Auslandswanderungen maßgeblich

(78 / 10.05.2012) Im Jahr 2011 sind 105.700 Personen nach Rheinland-Pfalz zugezogen. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 8.600 Zuzüge mehr als im Jahr 2010 (plus 9 Prozent). Im selben Zeitraum haben sich die Fortzüge um 3.600 Personen auf 97.800 erhöht (plus 4 Prozent). Der Wanderungsgewinn hat sich damit von 2.800 auf 7.900 Personen annähernd verdreifacht.

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Landwirtschaft

Knapp 6,1 Millionen Hektoliter Wein erzeugt
Ein Viertel zu Prädikatswein ausgebaut

(77 / 09.05.2012) Die weinausbauenden Betriebe und Kellereien in Rheinland-Pfalz erzeugten aus der Traubenernte des Jahres 2011 knapp 6,1 Millionen Hektoliter Wein. Das stellt nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gegenüber der sehr geringen Vorjahresmenge von 4,6 Millionen Hektoliter Wein einen Zuwachs von 32 Prozent dar. Dennoch blieb das Ergebnis um 1,4 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt. Die Zunahmen lagen beim Weißwein mit 32 Prozent und dem Rotwein mit 33 Prozent in einer ähnlichen Größenordnung.

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