Tourismusregionen Alle neun rheinland-pfälzischen Tourismusregionen wiesen in den ersten vier Monaten ein Übernachtungsplus aus. Dabei verzeichneten vier Gebiete – Eifel, Pfalz, Naheland und Hunsrück – einen überdurchschnittlichen Zuwachs. Beim Gästeaufkommen war die Eifel die einzige Region mit rückläufigen Zahlen. Hier wirkten sich die vorübergehende Schließung eines größeren Anbieters sowie eine geringere Nachfrage von inländischen und ausländischen Gästen aus. Das gleichzeitig ermittelte Übernachtungsplus geht im wesentlichen auf Zuwächse bei gewerblichen Kleinbetrieben und Privatvermietern zurück. Betriebsarten Bei den einzelnen Betriebsarten zeigte sich ein ähnliches Bild. Mit Ausnahme der Camping- und Reisemobilplätze sowie der Jugendherbergen verzeichneten alle Anbieter in den ersten vier Monaten Zunahmen bei den Übernachtungen. Pensionen und Privatquartiere wiesen sogar zweistellige prozentuale Zuwachsraten aus. Beim Gästeaufkommen mussten die Ferienzentren, die Ferienhäuser und Ferienwohnungen, die Jugendherbergen sowie die Campingplätze Rückgänge hinnehmen. In den übrigen Betriebsarten stiegen die Gästezahlen. Herkunft Mehr als 1,6 Millionen Übernachtungsgäste aus Deutschland besuchten Rheinland-Pfalz. Das war ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber den ersten vier Monaten des Vorjahres. Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 5,1 Prozent auf fast 4,4 Millionen. Aus dem Ausland kamen 380.000 Besucherinnen und Besucher (minus 1,9 Prozent). Auf sie entfielen fast eine Million Übernachtungen (plus 0,6 Prozent).
Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.
Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Unternehmensstatistiken)